Drogerien sind Geschäfte, in denen Produkte aus den Bereichen Schönheit (z.B. Kosmetik, Körperpflegeprodukte), Gesundheit (z.B. Hustensaft, Nahrungsergänzungsmittel), Ernährung (z.B. Müsli, Säfte) und Haushalt (z.B. Reinigungsmittel) angeboten werden. Drogisten und Drogistinnen sind dort für die Beratung, aber auch für den Verkaufsvorgang verantwortlich. Da auch pflanzliche Heilmittel in einer Drogerie gehandelt werden, ist Wissen in Biologie, Chemie, Ernährung und Gesundheitslehre wichtig.
Als DrogistIn kannst du aber nicht nur im Drogerie-Einzelhandel arbeiten, sondern auch in Großhandelsunternehmen, Wellness-Einrichtungen oder in der Kosmetik-Branche.

€ 1.000 - 1.480
Lehrlingseinkommen
3 Jahre
Dauer der Lehre

Ablauf der Lehre zum Drogisten bzw. zur Drogistin

Wie andere Lehrausbildung auch, ist die Drogerie-Lehre eine duale Ausbildung. Sie besteht aus zwei Teilen:

  • Eine praktische Ausbildung erhältst du in einer Drogerie oder einem ähnlichen Betrieb. Fachkräfte zeigen dir dort, was du in diesem Beruf tun musst und welche Aufgaben du haben wirst.
  • Die theoretische Bildung erhältst du in einer Berufsschule.
    Hinweis: Die Ausbildung findet durchschnittlich zu ca. 80% im Betrieb und zu ca. 20% – also zwischen acht und zwölf Wochen im Jahr – in der Berufsschule statt.

Das Ende deiner Lehre markiert die Lehrabschlussprüfung (LAP). Wichtig ist dabei, vor allem deine praktischen Fähigkeiten zu zeigen. Bei der LAP für den Beruf DrogistIn musst du z.B. ein Arzneimittel bzw. ein Kosmetikprodukt herstellen, Heilpflanzen bestimmen oder ein Kundengespräch inkl. Beratung führen.

Typische Tätigkeiten als Drogistin bzw. Drogist (Auswahl)

  • Beratung von KundInnen
  • Waren lagern, kontrollieren, präsentieren
  • Reklamationen und Beschwerden bearbeiten
  • Ernährungstipps geben
  • Gesundheitsberatung durchführen
  • Verkaufsvorgang durchführen inkl. Kassendienst

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